Wozu benötigt man Forex Trading Strategien? Der Devisenhandel ist aufgrund sich ständig ändernden Bedingungen ein Markt, der schweren Schwankungen unterlegen ist. Aufgrund dieser hohen Schwankungen ist es auf der einen Seite möglich, innerhalb von kürzester Zeit beträchtliche Gewinne zu erzielen und das mit verhältnismäßig wenig Einsatz. Auf der Anderen Seite sind aber genau so hohe Verluste möglich, wenn man unbedacht und unüberlegt vorgeht. Aus diesem Grund ist es wichtig, wenn man sich im Zusammenhang mit dem Forex Market passende Strategien zurecht legt, um auch langfristig Erfolg zu haben. Derartige Strategien gibt es viele und jeder Trader wird seine eigenen haben, auf die er schwört. Allen Anfängern kann man dennoch ein paar hilfreiche Informationen an die Hand geben anhand derer sie dann eigene erfolgreiche Strategien aufbauen könne.

Forex Trading Strategien: Um Neulingen in diesem Sektor den Einstieg zu erleichtern, macht es Sinn, wenn man sanft an die Thematik herangeht. Deshalb bestehen die Strategien in weiterer Folge auf einer Annahme, Indikatoren, Trends, Fundamentaldaten und einem Moneymanagement.

  • Annahme: Anhand von einer Analogie ausgedrückt, könnte man sagen, dass sich der Devisenmarkt wie das Wetter verhält. Aus diesem Grund ist es sehr schwer eine passende Strategie zu finden, die für alle Marktlagen (also alle Wetterlagen) geeignet ist. Das heißt also, dass man mal Regenkleidung benötigt und ein anderes Mal braucht man luftige Kleidung.
  • Indikatoren: Bei den Indikatoren ist es für Anfänger sinnvoll, wenn sich diese auf 3 gleitende Durchschnitte beschränken, welche exponentiell gewichtet werden. Weitere nützliche Informationen kann man aus dem Parabolic SAR, dem CCI und dem Slow Stochastik beziehen. Diese Tools sollten dann auf sowohl auf dem 1 Minuten Chart und dem 5 Minuten Chart, also auch auf dem 15 Minuten Chart verwendet werden. Die Begründung, warum man mit diesen 3 Charts arbeiten sollte ist recht einfach. Der 1 Minuten Chart ist der Chart, welcher Signale am eindeutigsten anzeigen kann. In weiterer Folge kann man ein Signal auf dem 5 Minuten Chart prüfen, ob es dort auch noch zu sehen ist. Zeichnet sich der Trend auch noch auf dem 15 Minuten Chart ab, dann lohnt sich eine Überlegung mit mehreren Lots zu arbeiten.
  • Trends: Hier sollte man zu Anfang so vorgehen, dass man Trendlinien zeichnet und zwar über die Höchst- und Tiefstkurse, um beobachten zu können, ob sich ein Chart in die gewünschte Richtung entwickelt.
  • Fundamentaldaten: Bevor man einen Kauf tätigen möchte, sollte man sich zuerst die Prognosen der Wetterlage – um wieder mit der Analogie zu arbeiten – kontrollieren. Dies kann man auf verschiedenen Internetseiten machen. News sind in diesem Zusammenhang ein wichtiger Anhaltspunkt und können schön viel darüber aussagen, ob der Markt sicher, oder unsicher ist. Hat man es zum Beispiel mit vielen widersprüchlichen Prognosen zu tun, kann man davon ausgehen, dass der Markt ein unsicherer ist. Im Anschluss daran sollte man noch überprüfen, ob am gleichen Tag noch Nachrichten vor der Veröffentlichung stehen, welche Einfluss auf den Markt ausüben können.
  • Moneymanagement: Beim Moneymanagement sollte man sich im Vorhinein eines Kaufes überlegen, welcher Verlust gerade noch zu verkraften ist und mit welchem Gewinn man zufrieden wäre. Dieser Punkt ist vor allem deshalb von großer Bedeutung, da man beim Traden schnell mal die Vernunft vergessen kann.

Mit diesen Strategien zu Anfang einer Trader Karriere hat man bestimmt eine gute Basis, um weitere, eigene Strategien aufbauen zu können. 

22. Oktober 2008

Einer der entscheidenden Punkte bei den Veränderungen der Sortenkurse im Forex Handel sind die politischen Signale, die aus den verschiedenen Ländern kommen. Der Ausbruch von innerstaatlichen Unruhen lässt eine Währung immer abrutschen. Auch unmittelbar bevorstehende Wahlen und die damit verbundenen politischen Unwägbarkeiten haben einen unmittelbaren Einfluss auf die Devisenkurse im Forex Trading. Größere Veränderungen in den Wechselkursen sind auch jeweils zu Beginn der neuen Quartale zu beobachten. Hier sollte man sehr aufmerksam die Quartalsberichte der größeren Unternehmen beobachten. Fallen sie größtenteils positiv aus, ist mit einer Stärkung der Aktienindizes und in der Regel auch mit einer Stärkung der betroffenen Währung zu rechnen. Kommen aus den Wirtschaftsbereichen allerdings negative Nachrichten, dann führt das zu einer Schwächung der jeweiligen Währung. Hinsichtlich des Euro gestaltet sich das etwas schwieriger, weil hier bei der Auswertung für den Forexhandel nicht nur die Daten eines einzelnen Landes, sondern die von allen zur EU gehörenden Länder zugrunde gelegt werden müssen. Deshalb sollte man sich als Forex Broker auch mit den Gewichtungen der einzelnen Mitgliedsländer der Europäischen Union befassen. Auch geht man im Normalfall davon aus, dass es hier schwieriger und langwieriger ist, politische Entscheidungen zu treffen, doch die EU hat eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass man im Ernstfall auch zu schnellen Reaktionen fähig ist, wie es bei der Rettung der in wirtschaftliche Schieflage geratenen Real Estate Holding der Fall war. Ein weiterer wichtiger Hinweis für den Forex Handel ist die Entwicklung des Arbeitsmarktes. Steigende Arbeitslosenzahlen belasten die Staatskassen und die Kaufkraft in der Bevölkerung sinkt, was sich wiederum negativ auf die Konjunktur auswirkt und ein Nachgeben der jeweiligen Währung zur Folge hat.

04. Oktober 2008

1. Das Ziel des Handelns

Das Ziel des Handels ist auf jedem Markt billig zu kaufen und teuer zu verkaufen. Da ist auch Forex keine Ausnahme. Die Waren auf diesem Markt sind Währungskurse verschiedener Länder. Wie andere Waren auch, haben Währungen ihre Preise.Um Transaktionen beispielsweise zwischen Unternehmen in verschiedenen Ländern, Regierungen oder auch spekulative Transaktionen abwickeln zu können, handeln Banken der ganzen Welt mit Währungen auf dem Forex Markt. Abhängig unter anderem von wirtschaftlichen Faktoren, Zinssatz, Politiken der Zentralbanken, Tageszeit, Präferenzen und Erwartungen der Unternehmer sind Kurswerte in ständiger Bewegung. Als Händler müssen Sie den Trend eines Kurses ermitteln, eine unterbewertete Währung zu kaufen oder eine überbewertete zu verkaufen, um Ihren Gewinn schließlich neu einzusetzen. Darüber hinaus, haben Sie ein Händler-Konto, um Ihre bevorzugten Währungen zu kaufen und zu verkaufen. Und obwohl Ihr Konto mit US-Dollars geführt wird, können Sie mit dem Verkauf von Euro oder Japanischen Yen starten.

2. Kodizes, Zahlen und Definitionen

Jede Währung ist einem Code von drei Buchstaben zugeordnet. Beispielsweise ist der US-Dollar als USD (United States Dollar) gekennzeichnet, der Euro als EUR (EURo), Schweizer Franken als CHF (Confederation Helvetica Franc), der Japanische Yen als JPY (JaPanese Yen) und Britische Pfund als GBP (Great British Pound). Die Codes sind nach dem ISO-4217-Standard definiert. Eigentlich sind sie als zwei Buchstaben ISO-3166 Ländercode definiert und der erste Buchstabe als Währungsname. Hierbei gibt es wenige Ausnahmen. Die bedeutendste ist der Euro (EUR). Währungskurse sind den Währungseinheiten verschiedener Länder gleich. Die Kurse werden als Wörter bestehend aus 6 Buchstaben zusammengesetzt sowie aus zwei Währungs-Codes. Regulär ist die erste Position durch den Code einer teureren Währung belegt. Die Kurse werden als Einheiten der zweiten Währung als Einheit der ersten ausgedrückt. Beispielsweise die Kurse USDCHF (USD-CHF) zeigen die Zahl der Schweizer Franken in einem US-Dollar, aber GBPUSD (GBP-USD) zeigt die Zahl der US-Dollar, die für einen Britischen Pfund gezahlt werden muss.

3. Wie lese ich Kursangaben?

Die Kurse werden üblicherweise als fünfstellige Zahlen angezeigt. Beispielsweise, USDJPY =121.44 bedeutet, dass 1 US-Dollar mit 121.44 Japanischen Yen gehandelt wird (d.h. man ist bereit, Ihnen die Yen zu bezahlen, während Sie kaufen und verkaufen). Gleichzeitig bedeutet GBPUSD = 1.6262, dass 1 Britischer Pfund mit 1.6262 US-Dollar gehandelt wird. Grundsätzlich gilt: XXXYYY = ZZZ bedeutet, dass eine Einheit von XXX Z Einheiten von YYY wert ist.Wenn sich der Kurs verändert hat, beispielsweise USDJPY = 121.44 zu USDJPY = 121.45 oder GBPUSD = 1.6262 zu 1.6263, so hat ist der Kurs um 1 Punkt gestiegen. Wie aus den oben genannten Informationen hervorgeht, ist der Yen abgewertet um 1 Punkt, aber das Pfund aufgewertet um 1 Punkt.Wenn Sie sich die Diagramme anschauen, beachten Sie, dass ausschließlich Euro (EURUSD), Britische Pfund (GBPUSD) und Australische Dollar (AUDUSD) reale Kursbewegungen wiedergeben, da deren Wachstum (d.h. Diagramme mit Aufwärtsbewegung) abfallende Kurse (Preise) anderer Währungen bedeuten.Manchmal sind Kursangaben paarweise angegeben, wie beispielsweise 121.44/49. Das ist ein BID/ASK Paar: die erste Zahl ist BID und die beiden letzten sind ASK. Man muss wissen, dass ASK stets höher als BID ist und die Spanne unter 100 Punkten liegt. So können die realen ASK Preise immer definiert werden. In diesem Beispiel bedeutet das ASK = 121.49.

4. BID und ASK Preise

Jede Transaktion wird zu einem konkreten Preis durchgeführt, während das Quote Spread Sheet drei Preise pro Währung auflistet. Jeder Forex-Teilnehmer betritt den Markt entweder als VERKÄUFER oder als KÄUFER einer bestimmten Währung. Der Verkäufer bietet die Währung zu einem höheren Preis an, zum Beispiel GBPUSD zu 1.6325. Der Käufer wiederum bietet dafür einen niedrigeren Preis, zum Beispiel GBPUSD zu 1.6322. Der Preis des Verkäufers wird ASK genannt und der des Käufers BID. Wenn Sie auf die Aufwertung von GBPUSD spekulieren, dann sollten Sie den Pfund zu einem niedrigen Preis kaufen, um es später hoch zu verkaufen. Sie können nur von einem Verkäufer KAUFEN, der dies zu einem Preis gleich ASK anbietet. Wenn Sie den Pfund verkaufen, wird der Käufer zu einem Preis bieten gleich BID. Das heißt also, wenn Sie eine Position geöffnet haben, haben Sie den Kauf von GBPUSD vollzogen. Wenn Sie diese sofort wieder schließen möchten, heißt das, Sie wollen Pfund verkaufen, die Sie gerade gekauft haben. Das geschieht aber nur mit Verlust. Um also Gewinn zu machen, sollten Sie warten, bis sich der Kurs in die erwartete Richtung bewegt hat, die wiederum mehr als die Spanne zwischen BID und ASK beträgt. Die dritte Zahl wird LAST genannt und ist ein Durchschnittswert von BID und ASK. Wie in Abschnitt 3 beschrieben, steigen Währungen mit direkten Preisangaben nur, wenn das Diagramm eine Aufwärtsbewegung zeigt. Währungen mit umgekehrter Angabe wiederum fallen. Ein Kaufprozess bei steigender Bewegung wäre irreführend, da diese nur für manche Währungen gewinnbringend ist. Für andere wiederum nicht. Zur Aufklärung: Sie bieten für USDJPY aber kaufen nicht die Währung selbst, wie beispielsweise JPY, dafür aber US-Dollar und Sie verkaufen die andere Währung. Zum Beispiel: USDCHF zu 1.4500 kaufen, bringt 100,000 US-Dollar für 145,000 Schweizer Franken. Der Kaufprozess wäre also nur bei einer Steigung gewinnbringend. Verkaufen ist immer bei einem Abfall gewinnbringend.

5. STOP und LIMIT Orders

Es gibt hilfreiche Handels-Tools, die uns vor ungewünschtem Verlust schützen und den gewünschten Gewinn einbringen. Diese sind STOP und LIMIT. Für eine vorher geöffnete Position kann jederzeit eingestellt werden, dass diese wieder geschlossen wird, wenn die Kursrate ein vorher festgelegtes Level erreicht. Zum Beispiel: Sie haben eine Position geöffnet in der Erwartung, dass der Kurs steigt. Um Sie vor unerwartetem Verlust durch Fallen des Kurses zu schützen, sollten Sie eine STOP Order einrichten. Dies ist ein vorher festgelegter Preis unter Währungswert, bei dem Ihre Position ohne weiteres geschlossen wird. Ähnlich dazu, sollten Sie einen Preis über dem Währungswert festlegen, wenn Sie eine Down Position geöffnet haben. Dabei sollten Sie beachten, dass, wenn ein STOP zu nah an dem aktuellen Währungskurs eingestellt ist, kann eine zufällige Kursfluktuation eine andere Position auf Verluststand schließen. Wenn es allerdings zu weit weg angelegt ist, kann der Verlust ernorm sein. LIMIT ist ein Kurswert, den Sie festlegen, an dem Ihre Position mit Gewinn geschlossen wird. So sollte der Wert des LIMIT immer über dem aktuellen Kurslevel liegen.

 

03. Oktober 2008

Wer in größerem Maßstab in den Forex Handel einsteigen möchte, der muss nicht befürchten, dass er erst riesige Investitionen in geeignetes Equipment investieren muss. Was er auf jeden Fall benötigt ist ein Computer mit Internetzugang. Dieser sollte möglichst eine Flatrate in der Form haben, dass es keine Zeit- und Datenmengenbeschränkungen gibt. Das ist wichtig, um ständig online sein und die Veränderungen beobachten zu können. Im Idealfall hat der künftige Forex Broker die Möglichkeit, fast rund um die Uhr am Rechner sitzen zu können oder sich mit einem fachkundigen Kollegen abwechseln zu können. Um die aktuellen Nachrichten und die Kursänderungen an den verschiedenen Börsen parallel beobachten zu können und nebenbei noch anderen Arbeiten nachgehen zu können, empfiehlt es sich, an einen Rechner mehrere Monitore anzuschließen. An einem modernen Notebook zum Beispiel kann man ohne Programmierkenntnisse zwei externe Monitore betreiben, wobei der Forex Broker einen am normalen Bildschirmanschluss und den zweiten Bildschirm an einem USB Port anstecken kann. Die verschiedensten Betriebssysteme bieten an unterschiedlichen Stellen die Möglichkeit, die Funktion „Erweiterter Desktop“ zu aktivieren. So kann man den Explorer mehrfach öffnen und die Anzeigefenster per Mausklick dorthin verschieben, wo man sie haben möchte, um alle relevanten Daten ständig im Überblick zu haben. Außerdem benötigt man fürs Forex Trading ein entsprechendes Konto und natürlich auch finanzielle Mittel, mit denen man spekulieren kann. Dieses Geschäft ist auch für risikobewusste Anleger lukrativ. Einer der Vorteile gegenüber Aktienspekulationen ist, dass sich die Verluste auch bei größeren Börsencrashs immer in einem akzeptablen Rahmen halten. Auch die letzten Tage haben in keinem Fall zu einem Totalverlust des Einsatzes geführt, weil sich die Sortenkurse immer in einem Rahmen verändern, der bis jetzt kaum einmal die Fünf- Prozent- Marke überschritten hat.

 

03. Oktober 2008

Wer sich am Devisenhandel beteiligen möchte, der hat gute Karten, wenn er Inhaber eines Online Kontos ist, von dem er in Sekundenschnelle Geld transferieren kann. Dann hat er die Chance, sich sofort ein Depot zu eröffnen und loszulegen. Natürlich sollten sich die Neulinge beim Online Forex Trading die Expertentipps anschauen, um nicht gleich beim ersten Geschäft kräftig auf die Nase zu fallen. Die professionellen Forex Broker wissen, wie sich welche Nachrichten aus aller Welt auf die Wechselkurse der einzelnen Währungen auswirken. Wer neu im Forex Geschäft ist, der sollte sich etwas zügeln und mit kleineren Summen anfangen, bis er sich ein bisschen Erfahrung angeeignet hat. Wichtig ist es auch, dass man ständigen Zugriff auf die Börsendaten hat, denn da rund um die Uhr von jedem Ort der Welt aus gehandelt werden kann, sollte man jedes Forex Signal mitbekommen. Schnelle Reaktion ist hier wichtig. Vielleicht schafft man es, den Chef im Büro zu überzeugen, indem man ihm vor Augen hält, welche Summen hier so im Laufe eines Tages verdient werden können. Wenn man sein Interesse wecken kann, hat man die Chance, in den Pausen gemeinsam vor dem Computer zu sitzen und gemeinsam im Internet die neuesten Kursveränderungen abfragen zu können. Als Anfänger sollte man sich vor allem im Kassa Bereich bewegen, wo eine sofortige Verrechnung der einzelnen Währungen erfolgt. Der „Forward“ Handel ist für einen Ungeübten sehr riskant, denn da hier die eigentliche Transaktion zu einem bestimmten Datum abgewickelt wird, sollte man die Entwicklung der einzelnen Wechselkurse schon ziemlich gut einschätzen können, wenn man keine Verluste riskieren will. Auch die verschiedenen Möglichkeiten, eine Transaktion beim Online Forex Trading zu bestimmten Konditionen zu ordern, bieten ein weites Spielfeld. Hier sollte man sich langsam herantasten und bei den ersten Geschäften im Devisenhandel nicht gleich ein unnötig hohes Risiko eingehen.

15. September 2008