In den letzten Stunden konnte man sämtliche Nachrichten und Fachveröffentlichungen durchforsten, ohne auch nur eine einzige halbwegs konkrete Prognose für die Entwicklung der Sortenkurse der nächsten Stunden und Tage zu finden. Das ist auch verständlich, denn die Forex Broker sind im Moment genauso verunsichert wie die Aktienhändler. Zu rasant und unberechenbar sind die Veränderungen, die sich derzeit an sämtlichen Börsen weltweit vollziehen. Oft haben die Forex Broker nur wenige Minuten, um aus den neuesten Nachrichten die richtigen Rückschlüsse zu ziehen und sich binnen kurzer Zeit zum Kauf oder Verkauf der einzelnen Währungen im Forex Online Handel zu entscheiden. Das wird sich auch noch bis zum Ende der Woche so hinziehen, denn die amerikanische Regierung arbeitet mit Hochdruck an den neuen Vorlagen des Rettungsplanes für ihre Finanzwirtschaft. Schließlich will man sich nicht blamieren, nachdem die Beneluxstaaten Anfang der Woche vorgemacht hatten, dass solch ein Rettungspaket auch innerhalb von ein paar Stunden erfolgreich geschnürt werden kann. Die Forex Broker agieren derzeit fast ausschließlich im Forex Day Trading. Zu riskant werden langfristige Geschäfte eingeschätzt. Zwar könnte ein Erfolg der amerikanischen Regierung den Dollar deutlich stärken und den Aufstieg des Euro ausbremsen, aber umgekehrt könnte das Ganze auch nach hinten losgehen und den Dollar erneut auf eine Rutschbahn nach unten befördern. Den meisten Forex Brokern kribbelt es derzeit in den Fingern, doch sie werden durch das Verwirrspiel der Politiker zum Stillhalten, Abwarten und Nachrichten analysieren gezwungen. Nur wer bereit ist, ein hohes Risiko einzugehen, hält seine spekulativen Ankäufe über Nacht oder gar über mehrere Tage. Wer jetzt nicht ständig Zugriff auf sein Forex Online Konto und auf die aktuellsten Nachrichten aus aller Welt hat, der sollte sich mit größeren Spekulationen im Moment besser zurückhalten.

 

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01. Oktober 2008