Wer sich jetzt als Forex Broker Gedanken über den möglichen weiteren Kurs des Euro macht, der hat zumindest die Sicherheit, dass die Europäische Kommission in Brüssel nicht tatenlos zuschaut, wie sich die von den Vereinigten Staaten von Amerika ausgehende Finanzkrise immer weiter ausweitet. Nachdem heute schon die deutsche Regierung und die Beneluxstaaten in Windeseile Hilfspakete für weitere bedrohte Banken schnüren mussten, macht man sich bereits Gedanken, wie man derartige Krisen in Zukunft schon im Ansatz verhindern könnte. Der EU Kommissar McCreevy deutete bereits an, dass sich die Banken künftig deutlich mehr durch gesetzliche Vorschriften werden reglementieren lassen müssen. Offenbar kam man bei der Prüfung der Ursachen der sich nun doch weltweit abzeichnenden Finanzkrise zu dem Schluss, dass die Banken teilweise ziemlich leichtsinnig mit der Weitergabe und Übernahme von Kreditrisiken gearbeitet haben. Das möchte man mit einer drastischen Veränderung der Eigenkapitalregelungen für die Banken künftig verhindern. Sollten diese Gesetzesänderungen schnell auf den Weg gebracht werden können, wird das den Euro wieder vorwärts bringen. Allerdings dürfte es dann für die Forex Broker auch schwieriger werden, auf dem europäischen Kapitalmarkt günstig an Kredite zu kommen und aus Differenzen zwischen Darlehenszinsen und guten Anlagerenditen Gewinne zu erzielen. Denn die Reglementierung der Banken dürfte schon kurzfristig dazu führen, dass die Zinsen für ausgereichte Kredite deutlich anziehen.

 

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30. September 2008