Wie an der obigen Beschreibung abzulesen ist, bedarf es für den Handel mit Währungen theoretisch keines Eigenkapitals, da die Euro-Position durch den Dollar-Kredit finanziert wird. In der Praxis ist ein sehr geringer Eigenkapitaleinsatz erforderlich. Wer ein Geschäft im Gegenwert von 100.000 Euro tätigen will, muss dazu je nach Forex Broker zwischen 250 und 2000 Euro als Sicherheitsleistung auf dem Handelskonto hinterlegen. Dieser auch als Margin bezeichnete Betrag deckt Verluste, wie entstehen, wenn sich der Wechselkurs nicht so entwickelt wie vom Anleger erhofft. Der geringe Eigenkapitalanteil impliziert eine gewaltige Hebelwirkung, die die Herzen von Zocker-Naturen höher schlagen lässt. Bereits mit wenigen hundert Euro kann in großem Stil am Devisenmarkt gehandelt werden.

Forex Broker verstehen sich als Market Maker, die jederzeit An- und Verkaufskurse bereitstellen. Ein zentralisierter Handel wie am Aktienmarkt existiert bei Devisen nicht. Forex Broker stellen mit ihren Plattformen Komplettlösungen zur Verfügung: Neben der reinen Orderfunktion bieten die Konten Zugriff auf Echtzeit-Nachrichtensysteme, Tools zur Technischen Marktanalyse und weitere Funktionen. Für Spekulanten kann der Handel am Forex Markt eine Alternative bzw. eine Erweiterung zu Optionsscheinen oder CFDs sein. Sicherheitsorientierte machen aber einen großen Bogen und den Devisenmarkt.

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21. Oktober 2012