Fast jeder Mensch hegt im Verborgenen den Traum vom schnellen Geld. Doch wenn es um die Verwirklichung dieses Traumes geht, verlassen sich die meisten Menschen auf ihr Glück. Die einen warten auf eine satte Erbschaft, während andere auf einen Lottogewinn hoffen. Für die meisten aber bleibt der Traum vom schnellen Geld für immer eine Wunschvorstellung.

Gleichzeitig ist der Traum vom schnellen Geld für andere Menschen wiederum die tägliche Realität. Die mit Abstand schnellste Möglichkeit innerhalb kurzer Zeit viel Geld zu verdienen, ist dabei der Devisenhandel bzw. der Devisenmarkt. Beim Devisenmarkt handelt es sich nämlich um einen weltumspannenden Markt auf dem Währungen und auf Währung lautende Forderungen gehandelt werden – die so genannten Devisen. Ein gewöhnlicher Tagesumsatz auf dem Devisenmarkt beträgt heutzutage über 4 Billionen US-Dollar, wodurch der Devisenmarkt gleichzeitig einen der größten Märkte weltweit darstellt. Doch wie funktioniert der Devisenhandel überhaupt?

Der Devisenhandel beruht auf der Tatsache, dass der Kurs internationaler Währungen zueinander sehr dynamisch ist und ständig variiert. Dies geschieht in Abhängigkeit unzähliger Faktoren, zu denen auch wirtschaftliche Aufwendungen und Staatsausgaben im Allgemeinen gezählt werden können. Doch die wirkliche Anzahl dieser genannten Faktoren ist unüberschaubar, sodass bereits kleine und ungeahnte Veränderungen einen großen Einfluss auf den Kurs einer Währung haben können.

Beim Devisenhandel ist gerade die Kurs- Fluktuation von Vorteil: Währungen und auf Währung lautende Forderungen mit schlechtem Kurs werden gekauft und anschließend wieder verkauft, sobald sich der Kurs erholt hat. Selbst eine kleine Verbesserung kann in Abhängigkeit des investierten Kapitals riesige Gewinne abwerfen. Was theoretisch Monate und Jahre dauern kann, geschieht in der Praxis aber meistens innerhalb eines Tages oder nur weniger Stunden. Es sind sogar Fälle bekannt bei denen zwischen Kauf und Verkauf nur wenige Sekunden gelegen haben. Diese Tatsache verdeutlicht wiederum wie dynamisch die Prozesse auf dem Devisenmarkt ablaufen. Dabei können selbst die kleinsten Kursänderungen phantastische Gewinne abwerfen.

Doch auch beim Devisenhandel gibt es natürlich eine Kehrseite der Medaille: Denn mindestens genauso schnell wie man Geld erwirtschaften kann, kann man es natürlich auch verlieren. Eine schlechte Investition hat schon manch einen innerhalb von Sekunden in den finanziellen Ruin getrieben. Gerade aus diesem Grund sind die wichtigsten Akteure beim Devisenhandel nach wie vor internationale Konzerne und Kreditinstitute, die über genügend finanziellen Spielraum verfügen.

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20. April 2012