Während man noch im Spätherbst darüber spekulieren konnte, ob die von Amerika ausgehende Finanzkrise nach Europa herüber schwappen könnte, steht jetzt fest, dass der Zusammenbruch der Lehmann Brothers das I-Tüpfelchen war, das die gesamte Weltwirtschaft ins Wanken brachte. In den auf den Konkurs folgenden Wochen stellte sich heraus, dass auch für Banken aus Europa und Asien daraus horrende Verluste folgen würden. Die Pleite der Lehmann Brothers war der erste Dominostein, der eine ganze Kette ins Rollen brachte.

Die letzten Wochen waren gekennzeichnet von Achterbahnfahrten der Forex Charts und einem heftigen Auf und Ab der Aktienindizes. Viele der Forex Signale, die vorher die Crossrates im Forex Trading bestimmt hatten, verloren vorübergehend ihre Bedeutung. Die Devisenkurse lösten sich teilweise sogar gänzlich von den Entwicklungen der Aktienindizes ab, die sonst ziemlich verlässliche Anzeichen für eine Gewinn bringende Forex Strategie lieferten.

Der durch die Finanzwirtschaft verursachte Zusammenbruch der Immobilien- und Automobilbranche riss zahlreiche Zulieferer und Dienstleister mit in den Abgrund. Zum Jahresende rollten weltweit gigantische Kündigungswellen an, denen die Regierungen mit Konjunkturprogrammen schnell zu Leibe rücken wollten. In vielen Staaten wurden die politischen Auseinandersetzungen zu den Hilfsprogrammen gleich als erste Wahlwerbung genutzt und so das schnelle Inkrafttreten dieser Hilfen verhindert.

Dennoch gehen die Analysten davon aus, dass Europa deutlich besser für diese Krise gerüstet ist, als die unüberschaubaren Dimensionen der Wirtschaft in Amerika oder China. Was hier jedoch als eindeutiges Forex Signal für die Erholung des Euro Kurses im Forex Trading noch fehlt, ist eine bessere Kooperation und eine von der EU zentral gesteuerte Koordination der Hilfsmaßnahmen für den europäischen Wirtschaftsraum.

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21. Februar 2009