Auch wenn die Forex Experten für heute kein großen Veränderungen beim Euro erwarten, sollte man als Forex Broker heute dennoch sehr wachsam auf die Kurse im Forex Trading schauen. Die europäische Gemeinschaftswährung könnte vom Schulterschluss der Finanzminister der Mitgliedsländer der europäischen Währungsunion getroffen werden, die sich einhellig gegen eine Senkung der Mehrwertsteuer ausgesprochen haben, wie von Jean Claude Junkers in Brüssel mitgeteilt wurde.

Die Meinungen der Unternehmensspitzen dazu sind sehr zweigeteilt. Einige haben Verständnis dafür, dass die Regierungen die Haushalte der Länder nicht noch zusätzlich durch sinkende Steuereinnahmen belasten können. Schließlich bringen die Umsatzeinbußen bei Industrie und Handel ohnehin schon Steuereinbußen mit sich. Auch die absehbar zunehmende Zahl der Menschen ohne Arbeit dürfte die Zuflüsse zu den Steuersäckeln der Länder kräftig schrumpfen lassen.

Eine weitaus größere Zahl von Gewerbetreibenden sieht jedoch in der Ablehnung von Senkungen der Mehrwertsteuer eine verschenkte Chance, einem weiteren Abflauen der Konjunktur schon in einem frühen Stadium entgegen wirken zu können. Sie verweisen besorgt auf die Geschichte, die zwar schon mehrere Weltwirtschaftskrisen aufweist, deren Ablauf sich allerdings nicht in einem derart enormen Tempo vollzogen hat, wie das derzeit der Fall ist.

Einig ist man sich dahin gehend, dass das Konjunkturpaket, das die Bundesregierung auf den Weg gebracht hat, angesichts der drohenden wirtschaftlichen Katastrophe nur ein Tropfen auf den heißen Stein sein wird. Auch mit den bereits beschlossenen Erhöhungen des staatlichen Kindergeldes und des Wohngeldes kann die Nachfrage auf dem Binnenmarkt nicht so gesteigert werden, dass die Wirtschaft sich davon erholen könnte.

Inzwischen glaubt auch niemand auf der Straße mehr daran, dass die Bundesländer mittelfristig bei den sich abzeichnenden Entlassungen die Hartz IV Sätze werden stabil halten können. Sollte es hier zu Einschränkungen kommen, wird das dramatische Auswirkungen auf die Binnennachfrage und damit auf die gesamte Wirtschaft haben, was im Forex Trading dann wiederum den Euro in Richtung Keller marschieren lassen dürfte.

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02. Dezember 2008