Die asiatischen Staaten klagen seit einiger Zeit über die enorme Stärke des Japanischen Yen, die vor allem die Länder belastet, die einen großen Teil ihrer Geldreserven in fremden Währungen angelegt hatten. Jetzt, wo sie sie zur Stärkung der Nachfrage auf dem Binnenmarkt brauchen könnten, beschert ihnen der enorm starke Yen größere Verluste beim Rücktausch im Forex Handel. Doch diese Verluste könnten sich verringern, wenn der Yen zu Wochenstart auf Grund der alarmierenden Zahlen aus dem japanischen Einzelhandel nachgeben sollte. Immerhin musste man sowohl einen Rückgang des Umsatzerlöses einräumen als auch offen legen, dass die Supermärkte innerhalb von nur einem Jahr einen Umsatzrückgang von mehr als vier Prozent hinnehmen mussten. Am Freitag gehörte allerdings vor allem die europäische Gemeinschaftswährung zu den großen Verlierern. Sie gab allen Leitwährungen gegenüber im Forex Trading nach. Der Sprung über die 1,30 Dollar Marke scheint nun wieder in weite Ferne gerückt zu sein, vor allem, weil die Bundesregierung sich gegen Steuererleichterungen zum Anschieben der Konjunktur sträubt und die daraus möglichen positiven Aspekte lieber auf dem Altar ihrer Wahlkampfstrategie opfert, was Steinbrücks Haushalt von der Opposition sogar den Kommentar unseriös einbrachte. Wichtige Botschaften für die Forex Broker dürften am Montag erneut aus der Automobilbranche kommen. Einerseits verhindert das Gezerre von General Motors eine Rettung der deutschen Tochter Opel, aber andererseits denkt man über den Verkauf von anderen Traditionsmarken des Hauses nach. Auch der deutsche Hersteller MAN bekommt inzwischen die Auswirkungen des Nachfrageschwunds zu spüren und denkt offen über Kurzarbeit und verlängerte Weihnachtsferien nach, die über die Guthaben auf den Arbeitszeitkonten der Mitarbeiter abgefangen werden sollen.

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29. November 2008