So langsam gewinnt der Euro wieder an Stärke zurück. Am Mittwochmorgen startete der Euro mit einem Ausgangswert um die 1,30 Dollar Marke. Die kräftigen Kursgewinne vom Vortag konnte die europäische Gemeinschaftswährung als hervorragende Ausgangsbasis für den heutigen Forex-Trade nutzen. Den Auftakt zum europäisch geprägten Devisenhandel machte der Euro mit 1,2992 Dollar. Der Dollar kostete dagegen 0,7697 Euro. Am Dienstag tastete sich die europäische Gemeinschaftswährung sogar bis an die 1,31 Dollar Marke heran. Am Mittag legte die Europäische Zentralbank den Referenzkurs auf 1,2811 Dollar fest. Am Montag kostete der Euro noch 1,2773 Dollar. Ausgelöst wurde der heftige Kurssprung durch die erfolgreichen Maßnahmen zur Rettung der amerikanischen Citigroup, eine der größten Banken weltweit. Die Analysten schätzen, dass der Euro weiterhin von der wachsenden Risikobereitschaft der Investoren profitieren wird. Die amerikanische Notenbank Fed stellte gestern ihr umfassendes und 800 Milliarden Dollar schweres Programm vor, mit dem verbriefte Kredite von Verbrauchern und aus dem Kleingewerbe aufgekauft werden sollen. Die Fed hofft mir ihrer Geldpolitik den Verbrauchermarkt wiederzubeleben und damit die Konjunktur anzukurbeln. Mit allen Mitteln stemmt sich die US-Notenbank gegen die konjunkturelle Abkühlung. Derzeit plant die Fed die Leitzinsen weiter zu senken und durch den Aufkauf von Hypotheken- und weiteren verbrieften Papieren den Konsum wieder zu entfachen. Durch die erneute Vergabe von Krediten, soll auch der Immobilienmarkt wieder angekurbelt werden. Der Yen konnte sich auch weiterhin gegen den Dollar und den Euro behaupten. Die Experten an den Forex-Märkten machen die Verkäufe vor allem von japanischen Exporteuren für die Erstarkung der japanischen Währung verantwortlich. Im Angesicht des Ultimos wurden vor allem Dollar und Euro gegenüber dem Japanischen Yen verkauft. Daher erwarten die meisten Beobachter in den nächsten Tagen noch weitere Ausschläge der japanischen Währung in den Wechselkurspaarungen EURYEN und USDYEN. Dafür wird wiederum das amerikanische Thanksgiving verantwortlich gemacht, mit dem fast traditionell aufgrund des verlängerten Wochenendes ein Entweichen der Liquidität an den Devisenmärkten einher geht. Neue Impulse auf den Forex-Märkten werden heute durch eine Reihe von amerikanischen Konjunkturdaten erwartet. Es werden unter anderem die Zahlen der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe, die Zahlen für Auftragseingänge langlebiger Wirtschaftsgüter des Vormonats, der amerikanische Einkaufsmanagerindex (Region Chicago) sowie der Verbraucherstimmungsindex der Universität Michigan bekannt gegeben.

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26. November 2008