Am Wochenende kündigte sich bereits an, was heute dann zu Handelsbeginn des europäischen geprägten Devisenhandels abzeichnete. Die amerikanische Währung profitierte in der vergangenen Woche zunehmend von der Schwäche des Euros und entwickelte sich entgegen der konjunkturellen Fundamentaldaten aus den Vereinigten Staaten. Heute morgen startete der Dollar jedoch geschwächt gegenüber dem Euro und dem Japanischen Yen. Im frühen Handel stieg der Wechselkurs des Euros auf 1,2658 Dollar. Der Dollar wurde mit 0,7898 Euro bewertet. Während am Freitag der Dollar noch vom Greenback und dem kräftigen Auf und Ab der Wall Street profitieren konnte, reagierte heute der Handel mit der amerikanischen Währung mit leichten Kursabgaben. Derzeit zeichnet sich wieder ein deutlicheres Bild der Anlegerpräferenzen ab. Viele Investoren handeln an den Forex-Märkten lieber mit dem Japanischen Yen. Für Analysten ist klar, dass die meisten Anleger noch nicht an eine Bodenbildung an den globalen Finanzmärkten glauben. Stattdessen vertrauen sie weiterhin der japanischen Währung als „sicherer Hafen“. Unterdessen bezweifeln jedoch die Marktbeobachter, dass die Rallye an den US-Börsen traghaft werden könnte. Sollte die Schwäche an den Börsen weiter anhalten, profitiert wie so oft der Japanische Yen davon. Besonders besorgt sind die Experten um die weiteren Entwicklungen der Citigroup, die Ende der vergangenen Woche arg ins Schleudern geriet. Auch diese Bank musste unter den Schirm des US-Rettungspaktes flüchten und konnte sich bereits über mögliche Finanzhilfen mit der US-Regierung einigen. Derzeit setzen vor allem die Ereignisse um die Citigroup und die Entwicklung an den Aktienmärkten Impulse am Devisenmarkt. Am heutigen Vormittag wird der Ifo-Geschäftsklimaindex vorgestellt werden. Das könnte ebenfalls Reaktionen an den Forex-Märkten auslösen, falls diese sich nicht wieder wie in den letzten Tagen entgegen den  veröffentlichten Konjunkturdaten entwickeln und damit losgelöst von Fundamentaldaten reagieren. Am Nachmittag wird in den USA der Chicago Fed National Activity Index für den Monat Oktober bekannt gegeben. Des Weiteren werden die amerikanischen Daten der zum Verkauf stehenden Häuser des Vormonats bekannt gegeben. Dies dürfte wohl für die ganze Finanz- und Wirtschaftswelt von Interesse sein.

 

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24. November 2008