Im Moment scheinen die Forex Broker mit ihren Trades sehr zurückhaltend zu sein. Zu groß sind die Erwartungen, die an den G 20 Gipfel geknüpft werden, obwohl man allgemein davon ausgeht, dass auf Grund der kurzen Vorbereitungszeit keine konkreten Maßnahmen zu erwarten sind. Auch gehen die Meinungen teilweise weit auseinander. Während die einen eine stärkere Kontrolle des Finanzmarktes über gesetzliche Reglementierung fordern, reicht für die Anderen eine Art weltweite Aufsichtsbehörde aus, der jedoch nur ein Hinweis- und Beratungsrecht eingeräumt werden soll. Indes kommt die nächste, den Forex Handel bestimmende Hiobsbotschaft aus Deutschland. Nachdem der amerikanische Automobilkonzern General Motors wirtschaftliche Probleme zugeben muss, scheint jetzt auch die deutsche Tochter Opel kurz vor dem Abgrund zu stehen. Auch wenn die Spitzenkräfte des Managements noch abwiegeln, gehen die Experten davon aus, dass der Automobilbauer ohne Hilfe von außen spätestens Mitte des ersten Quartals 2009 akute Zahlungsschwierigkeiten bekommt. Insgesamt scheinen die Fahrzeugbauer von der Finanzkrise deutlich stärker betroffen zu  sein, als man bisher angenommen hat. Zu den vorübergehenden Produktionsaussetzungen gesellen sich jetzt auch erste Hinweise auf massive Entlassungen und Kurzarbeit. Da diese Faktoren einen entscheidenden Einfluss auf die gesamte deutsche Wirtschaft hätten, überlegen sich derzeit die Finanzminister der betroffenen Bundesländer, wie sie gemeinsam mit der Bundesregierung gegensteuern können. Diese Negativbotschaft hat bereits am Freitagnachmittag dem Euro im Forex Trading einen kräftigen Klotz ans Bein gehängt und ihn um 1,5 Prozent abrutschen lassen. Einzig gegenüber dem New Zealand Dollar konnte er ein Plus von knapp 1,7 Prozent verzeichnen. 

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16. November 2008