Der kommende Mittwoch wird für die Forex Broker ein hochinteressanter Tag, der vor allem Auswirkungen auf die Kurse des Euro haben dürfte. Wie die deutsche Presseagentur dpa schon jetzt durchsickern ließ, wird der aus fünf Wirtschaftsexperten bestehende Sachverständigenrat, der im Volksmund als die Wirtschaftsweisen bezeichnet wird, am Mittwoch seine Prognosen für die Entwicklung von Industrie und Handwerk in Deutschland im Jahr 2009 offiziell vorstellen. Diese Zahlen könnten im Forex Trading zu einem herben Rückschlag beim Eurokurs führen, denn es wird ein Nullwachstum angenommen. Das ist noch eine vergleichsweise gute Prognose, denn an anderer Stelle geht man sogar von einem Rückgang von knapp einem Prozent aus. Hier stehe bei der Beurteilung an erster Stelle, dass die deutsche Wirtschaft sehr stark vom Export abhängig sei. Amerikanische Wirtschaftswissenschaftler betrachten die Lage sogar noch kritischer. Michael Burda hält sogar das von den Experten des Internationalen Währungsfond angenommene Minus von 0,8 Prozent für zu wenig. Er hält deutlich höhere Verluste in der Wirtschaftskraft von ganz Europa und damit auch von Deutschland für sehr wahrscheinlich. Das bedeutet auch, dass die mühsam erkämpfte Reduzierung der Arbeitslosenquote in Gefahr wäre und das Einkommen in vielen Haushalten schrumpfen würde. Das hätte einen weiteren Nachfragerückgang innerhalb des Landes zur Folge, was den Beginn einer drohenden Rezession zusätzlich beschleunigen würde. Diese Einschätzung könnte bereits zu Handelsbeginn am Montag für einen erheblichen Einbruch der europäischen Gemeinschaftswährung im Forex Handel sorgen. Wer größere Summen in Euro in seinem Depot liegen hat, sollte also am Montag früh handlungsbereit sein und schon bei den ersten Anzeichen eines Kursverlustes reagieren können.

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10. November 2008