Der Forex, auch Devisenmarkt genannt, ist der größte Marktplatz der Welt, aufgrund seines hohen Tagesvolumens und seiner Größe. Mit einem Tagesvolumen das in der Regel in einem Bereich zwischen 1,4 Billionen und 4 Billionen angegeben wird, lässt der Forex die New Yorker Börse sehr klein erscheinen. Zum Vergleich: Das Volumen der New Yorker Börse wird nicht für den Tag sondern für das gesamte Jahr angegeben und liegt trotzdem nur bei 10Billionen, obwohl die Börse an der Wall Street als die größte Wertpapierbörse der ganzen Welt gilt. Im Gegensatz zu Börsen ist der Forex nicht auf einen geographischen Punkt lokalisiert. Der Handel läuft global ab, häufig wird die Art, wie der Handel abläuft, auch als Interbankenhandel bezeichnet. Da oftmals ohne eine übergeordnete Institution der Handel direkt zwischen den Banken abläuft.

In jüngerer Zeit nehmen auch immer mehr Privatinvestoren am Forex teil. Grund ist die hohe Attraktivität, da der Markt ungewöhnlich liquide ist und eine außergewöhnlich hohe Hebelwirkung besitzt.

Dass der Markt so liquide ist, liegt auch in seiner globalen Arbeitsweise begründet. Da der Handel überall auf der Welt mit jedem beliebigem Händler stattfinden kann, findet sich zu jeder Zeit ein Handelspartner. Hinzu kommt der Rund-um-die-Uhr Aspekt des Forex. Durch Zeitverschiebungen kann fast rund um die Uhr gehandelt werden. Bisher wurden die Währungen vieler Länder an den nationalen Feiertagen nicht gehandelt. Doch mit dem Einzug des Internets in fast alle Geschäftsbereiche, wird der Handel auch an Feiertagen immer häufiger. Die starken Hebelwirkungen, die typisch für den Forex sind, liegen vor allem in den niedrigen Margins begründet. Margins sind eine Art Sicherheitsleistung, die in CFD-Geschäften geleistet werden muss. Die CFD’s sind so genannte Differenzkontrakte, in denen nicht der Erwerb der Währung, oder der Wertpapiere im Zentrum steht, im Gegenteil, das Produkt an sich wird nie erworben, stattdessen steht der Kurs des Produktes im Zentrum. Das besondere ist, dass nicht nur steigende Kurse Gewinne bringen, sondern auch sinkende Kurse einen Gewinn bringen können, wenn richtig gesetzt wird. Da das Produkt nicht tatsächlich erworben wird, muss nicht der volle Preis gezahlt werden, es reicht wenn eine Sicherheitsleistung, das Margin hinterlegt wird. Die Höhe des Margins variiert von Produkt zu Produkt, im Falle des Forex sind Margins zwischen 0,5% und 2% üblich. Es kann also mit dem 50 bis 200fachem des investierten Kapitals gearbeitet werden. All diese Bereiche machen den Forex nicht nur attraktiv und außerordentlich dynamisch. Eine Theorie die durch die Analyse der Forex aufgestellt wurde lautet: Eine Aktion ändert alles. Die Theorie erinnert an den Schmetterlingseffekt und macht deutlich, wie schwer der Forex vorhersagbar ist. Jahrelange Analyse versucht den Forex leichter vorher zu sagen, außerdem werden die Analyseverfahren immer stärker in Programme eingebunden. Diese Programme helfen vor allem Neueinsteigern, die sich noch keine jahrelange Erfahrung aneignen konnten. Private Personen nehmen in der Regel über Broker am Forex teil. Broker gibt es immer öfter auch im Internet. Unzählige Angebote locken mit unterschiedlichem Service. Das Thema Forex besitzt unzählige Facetten, ist ein eigenes Abenteuer und Erfolg erfordert viel harte Arbeit.

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06. November 2008