Auch die Forex Broker, deren Job es ist, jeden Tag mit Millionen Kundengelder beim Forex Trading Gewinne zu erwirtschaft, haben es im Moment sehr schwer, die weitere Entwicklung der Kurse einzuschätzen. So sprach Uwe Janz der den Devisenhandel der über Jahrzehnte stabilen Warburg Fonds unter seinen Fittichen hat, davon, dass der Forex Handel auch in den nächsten Wochen weniger von den Nachrichten aus der Wirtschaft als vom Gefühl der Forex Broker bestimmt wird. Die am Donnerstag zu verzeichnenden großen Schwankungen scheinen dies zu bestätigen. Dass die Unsicherheit unter den Forex Brokern sehr groß ist, ist auch daran zu erkennen, dass auch auf kleinere Kursschwankungen teilweise hektisch reagiert wird. Das wiederum erklärt, dass sich aus minimalen Kursverlusten in den letzten Tagen oft binnen kurzer Zeit größere Abstürze ergeben haben. Den Forex Brokern fehlt im Moment der Nerv, solche Situationen auszusitzen und auf eine sich bereits ankündigende Erholung zu warten. Zu groß sind die Verluste, die hier auf Grund der durch die Finanzkrise unberechenbaren Märkte hingenommen werden mussten. Deshalb empfehlen die Experten derzeit vor allem den Neulingen bei den Forex Händlern, sich verstärkt wieder auf das Day Trading zu konzentrieren. Durch die Zeitverschiebung beim internationalen Börsenhandel könnten  den Forex Händlern sonst verpasste Trends bei den Sortenkursen im Handelsergebnis ein kräftiges Minus bescheren. Nicht einmal die Mineralölhändler können sich mehr auf eine halbwegs normale Entwicklung der Preise verlassen. In der Vergangenheit hatten Reduzierungen der Förderquoten immer zur Preiserhöhungen geführt, doch derzeit konnte selbst diese Maßnahme den Preisverfall im Börsenhandel nicht aufhalten.

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31. Oktober 2008