Auf dem Spotmarkt, den man im weitesten Sinne auch Kassamarkt nennen kann, oder aber auch Lokomarkt bzw. Effektivmarkt werden Geschäfte durchgeführt. Diese werden wie jedes andere Geschäft, oder wie jede andere Transaktion durchgeführt. Es wird geliefert, es kommt zur Abnahme und natürlich zur Bezahlung. Hierfür gibt es die am Forex bzw. Kassa Markt legitime zwei Tages Frist. Länger darf die durchgeführte Transaktion oder die gewünschte Transaktion nicht dauern. Sollte ein Geschäft diese Zeit doch überschreiten so werden diese nicht mehr über den Spotmarkt abgerechnet, sondern über den Terminmarkt. Transaktionen, die am Spotmarkt durchgeführt und auch abgeschlossen werden, nennt man grundsätzlich Kassageschäft oder aber auch Spotgeschäft. Spot bedeutet im englischen Punkt. Also das Punktgeschäft, in Deutschland sagt man ja auch oft „auf den Punkt genau“. So werden diese Geschäfte am Spotmarkt eben auch durchgeführt. Die Preise welche am Spotmarkt, welcher nur ein kleiner Teil des Forex Marktes ist, gehandelt werden nennt man den Kassakurs oder aber auch vereinfacht den Einheitskurs. Während man wiederum beim Handel mit Emissionen von Clearingpreisen eines Zertifikates spricht. Ursprünglich wurde der Begriff „Spotmarkt“ auf dem Markt für den Ölhandel verwendet. An diesem Markt wird alles gehandelt was mit Mineralölprodukten oder Rohölen zu tun hat. Für Europa ist der Spotmarkt von Rotterdam sehr wichtig da dort viele Raffinerien ihre Mineralölgesellschaften haben. Spotmarkt oder aber auch der Kassamarkt wird heutzutage oftmals für Strom, Metalle, Erdgas und Wertpapiere genutzt. Jedoch auch für Devisen, welche am weltgrößten Handelsplatz für Devisen, dem Forex geschieht. Der Kassamarkt oder auch Spotmarkt unterteilt sich wiederum in zwei verschiedene Bereiche. Zum einen Gibt es da den regulierten Markt und auf der anderen Seite den Open Market, der früher auch Freiverkehr hieß. Der regulierte Markt ist sehr organisiert in seiner Struktur und gehört zu den gesetzlich geregelten Börsensegmenten. Dies ist auch der größte Unterschied zum Open Market. Beim regulierten Markt gibt es Folgepflichten und Zulassungsvorrausetzungen, die gesetzlich geregelt sind, dies ist der Unterschied zum Open Market. Die bereits besagten Vorraussetzungen sind im Börsengesetz festgehalten, ebenso in der Zulassungsverordnung, sowie im Wertpapierprospektgesetz und auch in der Börsenordnung. Wobei es sich hier um ein öffentliches und rechtliches Verfahren um die Zulassung handelt. Den regulierten Markt gibt es erst seit dem ersten November 2007. Es entstand durch die Fusion vom geregelten Markt und dem amtlichen Markt. Sämtliche vorher getätigten Transaktionen welche über dieses Datum hinaus liefen, wurden automatisch mit in den regulierten Markt übernommen. Der Open Market bezeichnet den Freiverkehr. Da dieser Markt privatrechtlich zu sehen ist, ist er nicht als organisierter Markt anzusehen. Und auch nicht als EU – regulierter Markt, sondern eher als börsenregulierter Markt. In den englischsprachigen Ländern nennt man den Open Market auch regulated unofficial Market. Bis Ende 2007 waren im Open Market bis zu 8875 verschiedene Unternehmen aufgeführt. Man kann den Open Market welchen man natürlich auch im Bezug auf den Forex antrifft, mit dem Alternative Investment Market vergleichen. Transaktionen welche im Parketthandel betrieben werden, können natürlich genauso gut im elektronischen Handel unter Dach und Fach gebracht werden. Der Markt besitzt allerdings nicht selten nur wenig Liquidität.

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29. Oktober 2008