Es gibt verschiedene Zentralbanken. Deutschland ordnet sich der EZB unter. Dies ist die Europäische Zentralbank. Die Europäische Zentralbank gibt als Auflage für Girokonten, welche bei den verschiedenen Banken liegen, einen Pflichtanteil vor, der auf einem solchen Konto liegen muss. Dieser Mindestbetrag von allen Konten zusammen gerechnet wird dann als so genannte Mindestreserve oder das Reservesoll bezeichnet. Die Höhe einer jeder dieser Summen für jede Bank richtet sich nach der Basis der Reserve. Der Mindestreserve–Soll muss als erstes einmal ermittelt werden, dies geschieht indem das Mindestreserve–Soll mit dem jeweiligen Mindestreservesatz multipliziert wird. Auf die Bilanzposten, welche eine  Mindestreservebasis enthalten wird ein einheitlicher und positiver Reservesatz festgelegt. Dieser wurde als die dritte Stufe der Währungs- und auch Wirtschaftsunion erreicht wurde auf 2 % festgelegt. Auch hier gibt es, wie für private Personen, die Freibeträge, die ein Institut für sich nutzen kann. Jedes Institut kann einen Freibetrag von dem Mindestreserve–Soll abziehen. Der Freibetrag soll dazu genutzt werden, dass die Büro- und Verwaltungskosten auf ein Minimum reduziert werden, selbst wenn die Summe des Mindestreserve–Solls eher gering ist.  Es muss eine Mindestreservepflicht eingehalten werden. Um dies zu schaffen haben Kreditinstitute Guthaben auf Girokonten der NZB. NZB sind Nationale Zentral Banken. Um eine Durchschnittserfüllung zu garantieren, wird am Ende eines Kalendertages das Guthaben auf den Mindestreservekonten gezählt. Dies ist dann der Maßstab für eine Mindestreserve–Erfüllungsperiode. Ressourcen sollen effizient eingesetzt werden können, ebenso soll das Bankensystem entlastet werden. Hierfür gibt es das Eurosystem, welches dies gewährleisten soll.  Dies ist auch ein Grund warum die Guthaben der Bank verzinst werden, zum allgemein gültigen Satz der Zinsen welche während der Hauptrefinanzierungsgeschäfte entstehen. Der Satz liegt auch sehr dicht an den Zinsen der kurzfristig angelegten Gelder am Devisenmarkt. Die strukturelle Liquiditätsknappheit und  ebenso die Stabilisierung der Geldmarktsätze sind wohl die wichtigsten Funktionen des Mindestreservesystems. In Monatsberichten der Deutschen Bundesbank kann man durchaus auch die Höhe des Mindestreserve–Solls nachlesen. Die Deutsche Bundesbank ist nämlich dazu verpflichtet, diese jeden Monat zu veröffentlichen. Eine Zentralbank nennt man auch Notenbank oder aber Notenzentralbank bzw. Währungsbank. Dies zeigt die Nähe zum Forex. Auch Zentralbanken sind am Forex natürlich  beteiligt und können diesen abstützen, sollte es zu einem Einbruch einer oder sogar mehrerer Währungen kommen. Zentralbanken haben im Allgemeinen die Aufgabe, den Verlauf oder Verbleib von Währungen zu kontrollieren. D.h. der Währung, welche in Ihrem Wirtschaftsraum vorherrscht. Auch werden die Geldreserven des Landes dort verwahrt, welchem die Zentralbank angehört. Somit kümmert sich die Zentralbank in den USA zum Beispiel lediglich vorrangig um den US – Dollar. So soll garantiert sein, dass der Geldwert einer Währung stabil bleibt, ebenso eine Vollbeschäftigung gewährleistet ist und der Wachstum der eigenen Wirtschaft. Dies alles sind die Ziele und Aufgaben einer Zentralbank. Dies gilt für jede Zentralbank und ihr Land genauso. So hat die Deutsche Zentralbank die gleichen Aufgaben  und Ziele wie die aus den USA oder aber auch China. Ebenso die Zentralbank in England. All diese Zentralbanken sichern im Prinzip nur die Wirtschaft des eigenen Landes, sei es im Import oder auch Export, deutlich ab. Ebenso den Fortbestand der eigenen Währung. 

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22. Oktober 2008