Als das Gold als Zahlungsmittel oder aber auch Tauschmittel abgeschafft wurde, brachten Menschen ihr Gold zur Bank und bekamen dafür Geld. Dieses Geld diente dann wiederum als Zahlungsmittel oder wie vorher schon erwähnt als Tauschmittel. Man könnte das Geld auch als Quittung bezeichnen, als eine Quittung für das abgegebene Gold. Das hierdurch gewonnene Geld, konnte man nun wiederum für Nahrungsmittel oder aber auch gewissen Dienstleistungen eintauschen. Auch wurden Geldscheine und -münzen bereits früher von Menschen als Sammlerstücke genutzt. Selbstverständlich konnte man jede erdenkliche Menge an Geld, auch wieder in Gold umtauschen. Schaut man sich nun einmal die Geschichte des US – Dollars ein wenig näher an, so wird man herausfinden, dass der Goldstandart dort bereits ab 1933 nicht mehr existierte. Wenn man dann in ein Museum geht und sich dort eine Dollarnote aus Papier von vor dem Jahre 1933 ansieht, steht auf jedem Schein, dass dieser gegen Gold eingetauscht werden kann. Schaut man sich nun eine Dollarnote von heute an, so steht dort, dass diese ein gesetzliches Zahlungsmittel ist und als dieses anerkannt werden muss. Seitdem dies auf dem Geldschein verzeichnet ist, gilt nicht mehr, dass man jedes Geld auch gegen Gold eintauschen kann. Wie aber genau klappt das nun alles mit unserem Geldsystem. Ich bekomme eine gewisse Summe für eine erbrachte Leistung, ich bin nun dazu befugt dieses Geld zu einer Bank meines Vertrauens zu bringen. Die Bank darf mit meinem Geld arbeiten, muss mir aber dafür Zinsen zahlen. Habe ich 100 Euro eingezahlt und lasse es dort für ein ganzes Jahr liegen, habe ich bei einer Verzinsung von 2 Prozent 102 Euro am Ende des abgelaufenen Jahres. Doch wie genau arbeitet die Bank nun eigentlich mit meinem Geld? Die Bank verleiht es für ungefähr 7 % Zinsen. In einem Jahr hat nun die Bank 107 Euro. Wenn nun also eine Firma sich mein Geld von der Bank leiht und dadurch die Effizienz der Firmenleistung erhöht, ist dies wirtschaftsfördernd. Die Zentralbank, die sich nicht nur um den Währungsmarkt oder aber auch Forex genannt kümmert, ist gesetzlich dazu verpflichtet darauf zu achten, dass immer genug aber nie zu wenige Banknoten im Umlauf sind. In den USA werden derzeit sehr viele Dollarscheine jeglicher Art zerkleinert, da 2008 die USA vor einer großen wirtschaftlichen und auch finanziellen Krise stehen. Die beauftragte Zentralbank ist jedoch auch für die Emittierung und genauso für die Herstellung einer Währung zuständig.  Sie muss die Währung bzw. die Geldmenge so unter Kontrolle halten, dass die Preise stabil bleiben. Dies muss zu jedem Zeitpunkt gewährleistet sein. Jede Währung wird mit einem so genannten Annahmezwang ausstaffiert. Dies bedeutet, dass man die Währung, welche im eigenen Land kursiert nicht verweigern darf. Sie ist als permanentes Zahlungsmittel für jede geleistete Dienstleitung bzw. jeden getätigten Handel sowohl abzugeben, als auch anzunehmen. Durch diesen Annahmezwang wird der Wert jeder einzelnen Geldnote gewährleistet. Dies kann man zurückverfolgen bis in die Zeit wo eine Münze noch wirklich aus Edelmetall hergestellt wurde. So konnte auch damals der wirkliche Wert einer jeden Münze gewährleistet werden. Früher war eine Silbermünze noch genauso viel Wert, wie das Silber welches sie beinhaltete.

 

 

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22. Oktober 2008