Nachdem die mit der Finanzkrise im Zusammenhang stehenden Nachrichten aus den Vereinigten Staaten nicht abreißen und dabei immer wieder auch die Immobilienwirtschaft des Landes in den Blickpunkt gerät, sah sich der deutsche Finanzminister Peer Steinbrück gestern dazu veranlasst, beruhigende Worte zu sprechen. So vernahmen die Forex Broker einerseits, dass seiner Meinung nach die Finanzkrise in Deutschland ihren Gipfel erreicht habe, weil die deutsche Immobilienbranche nicht solche wirtschaftlichen Schäden anrichten könne wie die amerikanische. Auch schoss er verbal kräftig in Richtung des Chefmanagers der Deutschen Bank, Josef Ackermann, der die Bemühungen der Bundesregierung, auch über eine Minimierung der Renditeausschüttungen eine Konsolidierung der Banken zu erreichen, mit seiner Aussage ignorierte. Er ließ sich dazu hinreißen, von einer 25- prozentigen Rendite auf das Eigenkapital der Bank zu sprechen. Auch die Nachrichten der ILO ließ die Forex Broker kräftig aufhorchen. Juan Somavia, der Chef der Internationalen Arbeitsorganisation schätzt ein, dass die Finanzkrise bis zu 20 Millionen zusätzlicher Arbeitsloser bringen wird. Das ist vor allem für die Wirtschaft fatal, denn durch das fehlende Arbeitseinkommen fehlt Geld für den Konsum, was wiederum einen Nachfragschwund in der Wirtschaft bringt, der erneut zum Abbau von Arbeitsplätzen führt. Dieses Szenario wird kaum ein Forex Trader derzeit bis zum Ende durchdenken wollen, denn der logische Schluss wäre eine Weltwirtschaftskrise in nie dagewesenem Ausmaß. Dass die Regierungen der verschiedenen Länder das erkannt haben, zeigt, dass sie jetzt koordinierte Hilfen für die Wirtschaft ins Auge fassen.   

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21. Oktober 2008