Grade durch die Bankenkrisen in der letzten Zeit stellt man sich natürlich diverse Fragen in Bezug auf den Dollar. Kehrt sich der Trend des Dollars langfristig um oder kann er weiterhin seine Gewinne verteidigen? Diese Finanzkrise von 2008 ist in aller Munde, die Medien berichten und Broker werden immer wieder von ihren Klienten gefragt, wie sicher denn nun das angelegte Geld sei. Viele Menschen, gerade in Deutschland, handeln mit dem Dollar am Forex. Sowohl die Finanzwelt als auch die Wirtschaftswelt diskutieren und spekulieren sehr stark, welche Bank nun wohl als nächste ihre Bilanzen deponiert. Die Historie zeigt uns einen immer wieder sehr starken Dollarkurs, das Finanzsystem der USA galt als eines der Stärksten auf der Welt. Die derzeitige Schwäche des Dollars hat sich laut der Meinung der Experten auch noch nicht manifestiert, man rechnet hingegen mit weiteren Einbrüchen. Man sieht dunkle Zeiten auf den Dollar und seinen Kurs zukommen. Durch die fehlenden Kredite erholt sich jedoch auch die Wirtschaft der USA nicht und kommt keinesfalls in Schwung. Daher gehen Spekulanten auch davon aus, dass der der Dollar weiterhin im Minus stehen wird und somit eine negative Tendenz anpeilen wird. Keine sonnigen Zeit für den Dollar, jedoch wer jetzt die Gelegenheit nutzt, auf den steigenden Euro zu spekulieren, kann durchaus mit gezielt gesetzten Trades einiges an Profit machen. Lediglich im Gegensatz zum japanischen Yen konnte der Dollar noch standhalten, hier war der Stand sowohl am Wochenanfang als auch am Wochenende gleichermaßen und hatte sich nicht sonderlich verschlechtert. Somit ging es dem Forex in Japan relativ gut. Jedoch gegenüber allen anderen Währungen sah der Dollar sehr schlecht aus. Am Forex überschlugen sich geradezu die Nachrichten zu der US-Finanzkrise. Die Broker, welche auf den Dollar gesetzt hatten und diesen angekauft hatten, konnten ihn nur mit einem höheren Verlust verkaufen, denn er wurde permanent über der 1,45 Marke gehandelt dies galt jedoch nur für das Paar Dollar/Euro. Beim Britischen Pfund war die negative Wirkung noch stärker, hier lag die Marke bei 1,38. Solange Banken oder aber auch große Versicherungen sich weiter um Insolvenzschutz bemühen, wird sich die US- Finanzkrise auch nicht verbessern. Somit konnten die Wirtschaftsindikatoren den Dollar natürlich auch nicht stützen. Auch die Indikatoren der Industrie oder auch Prognosen bezüglich der Arbeitslosigkeit sahen für die USA sehr negativ aus. Einzig und alleine der Leitzins galt für eine Zeitperiode als sehr gut, da er sich bei unveränderten 2,00 Prozent hielt. Einige Experten sahen den US-Dollar bereits wieder auf dem Aufwärtstrend, jedoch war dies eine völlige Fehlinformation, denn erst nach erneutem drängen durch die Regierung der USA wurde ein Rettungsplan für die Finanzkrise mit mehreren Millionen Dollar durch den Senat genehmigt. Zuvor hatte dieser jegliche Hilfe abgelehnt. Es wird auch in Zukunft und davon gehen Experten aus, immer wieder zu hohen Schwankungen beim Dollar kommen. Zu diesem Schluss kam auch der US–Notenbankchef Bernanke in seiner Ansprache über den Rettungsplan. Er mahnte jedoch die Anleger zur erhöhten Sensibilität, was das Spekulieren angeht. Jede Information sollte man sich gerade in diesen Zeiten mehrfach ansehen und sie auch nur von professionellen Brokern interpretieren lassen.

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20. Oktober 2008