Als Forex Broker sollte man ziemlich gut rechnen können. Und wenn man das tut, dann stolpert man sehr schnell über eine Nachricht, die der Spiegel jetzt verbreitete. Nach Schätzungen aus den Kreisen der Rentenversicherer geht man davon aus, dass die Renten im kommenden Jahr um 2,75 Prozent angehoben werden sollen. Da kommt bei den Forex Tradern völlig berechtigt die Frage auf, wie das finanziert werden soll, wenn der Staat jetzt durch die Hilfsmaßnahmen für die Finanzwirtschaft ein riesiges Loch in der Haushaltskasse stopfen muss. Dabei deutet die Bundesregierung bereits an, dass noch weitere Hilfen für die Wirtschaft folgen sollen. Sicher ist es gut und richtig, auch der Wirtschaft Hilfen zukommen zu lassen. Das dürfte sich beim Forex Handel positiv auf den Euro auswirken. Außerdem tut sich hier die Chance auf, die sozialen Kosten zu drosseln, die bei einer drastischen Rezession erheblich steigen würden. Doch auch die Rentenkassen haben in den letzten Monaten und Jahren immer wieder nur von einer gähnenden Leere berichten können. So mancher Forex Broker kommt da auf die Idee, darüber nachzudenken, ob da vielleicht strategisches Denken dahinter steckt, wenn man die Menschen in einer Phase guter Konjunktur kurz hält, ihnen Rentenerhöhungen verweigert oder sie mit 0,5 Prozent abspeist und dann in der Situation drohender Rezession plötzlich mit solchen Erhöhungen aufwarten kann. Die Kehrseite dieser Medaille ist, dass die zusätzlichen Einnahmen in der Bevölkerung ihren Beitrag zu einer Anheizung der Konjunktur leisten können. Das Problem dabei ist jedoch, dass sich das aber erst in der zweiten Hälfte des kommenden Jahres bemerkbar macht und die Frage entsteht, wie man die Zeit bis dahin überbrücken will. Auf Grund der zusätzlichen finanziellen Belastungen der Länder dürfte auch die Zahl der Aufträge aus der öffentlichen Hand in den nächsten Monaten rückläufig sein und die im Frühjahr durch die Bauwirtschaft initiierte Steigerung der Beschäftigungszahl deutlich niedriger begrenzen.

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20. Oktober 2008