Die Forex Broker haben gestern durchweg auf die Nachrichten zur Wirtschaft in Europa reagiert. Die europäische Gemeinschaftswährung gab seit gestern früh gegenüber allen führenden Währungen der Welt nach. Die größten Verluste gab es gegenüber dem Australischen Dollar, dem Hongkong Dollar und dem Amerikanischen Dollar. Lediglich beim New Zealand Dollar konnte man beim Forex Trading einen Gewinn von 0,01 Prozent verbuchen. Völlig gegenläufig verhielten sich die Aktienindizes. DAX, MDAX und TecDAX machten einige Punkte gut, während der Dow Jones ins Minus rutschte. Derweil freuen sich Industrie und Verbraucher über fallende Ölpreise. Heizöl und Kraftstoff sind so preiswert wie schon lange nicht mehr. Zinsen aufs Tagesgeld kann man als Forex Broker derzeit in Höhe von fünf Prozent abschöpfen. Noch in der 40. Kalenderwoche waren es bis zu 5,85 Prozent gewesen. Kredite bekommt man schon ab 3,75 Prozent. Das dürfte in den nächsten Tagen dafür sorgen, dass die Forex Broker auch diese Art der Spekulation wieder verstärkt in ihre Geschäfte einbeziehen werden. Die deutschen Banken sind nach Verlautbarungen der GfK Finanzforschung in der glücklichen Lage, sich auch nach all den Wirren auf das Vertrauen ihrer Anleger verlassen zu können. Nur ein knappes Viertel der Befragten ist skeptisch, was die Sicherheit ihrer Einlagen betrifft. Größere Zweifel gibt es bezüglich der Altersvorsorge, die über private Anlagen mit Koppelung an verschiedene Fonds getätigt wird. Dort ist es schon beinahe die Hälfte der Menschen, die sich dort große Sorgen macht. Nur in einem Punkt sind sich alle einig. Der Staat wird die aus der Finanzkrise erwachsenden finanziellen Lasten nicht allein tragen, sondern die Bürger in irgendeiner Form daran beteiligen.

Teile und hab Spaß Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
  • Digg
  • del.icio.us
  • StumbleUpon
  • Reddit
  • Webnews
  • MisterWong
  • Y!GG
18. Oktober 2008