In Zeiten, als es den Euro noch nicht gab, musste man noch sein Geld wechseln, wenn man innerhalb Europas auf Urlaub fahren wollte. Zu diesem Zweck, ging man in die Bank und wechselte die nötigen Devisen. Dabei musste man den normalen Tagesverkaufkurs bezahlen. Wenn man aus dem Urlaub dann wieder zurückkam, hatte man in den meisten Fällen noch etwas Geld in der fremden Währung übrig und musste dies dann wieder zum Tagesankaufkurs der Bank zurückwechseln. Im Prinzip handelte es sich bei diesen Wechseln von Währungen bereits um Devisengeschäfte in vereinfachter Form. Um aus diesen Geschäften allerdings auch Gewinne erzielen zu können, muss man mit Geld in höheren Größenordnungen handeln. Devisen können also eine Investition darstellen, genau wie Rohöl, Gold oder aber auch Aktien. Dabei ist der Handelsplatz der Devisen der Devisenmarkt bzw. der Forex Trading Market nicht an einen fixen Ort gebunden, so wie beispielsweise der Aktienmarkt (also die Börse). Dennoch ist der Devisenmarkt der größte Finanzmarkt der Welt bei dem täglich mehrere Billionen Dollar umgesetzt werden. Der Handelsplatz wird von dem Internbankennetz gebildet, auf dem die Währungen (bzw. die auf Währung lautenden Forderungen, sprich den Devisen) gehandelt, gekauft und verkauft, werden. Dabei müsste man allerdings nicht von kaufen und verkaufen sprechen, um das Handeln korrekt auszudrücken, sondern vom Tausch einer Währung in eine andere. Aus diesem Grund werden Devisen auch immer in Währungspaaren angegeben (zum Beispiel USD/EUR entspricht dem Tauschverhältnis von US-Dollar zum Euro). Dabei gilt es auch zu beachten, dass die meisten Währungspaare mit bis zu sechs Stellen nach dem Komma gehandelt werden, damit auch die kleinsten Kursschwankungen genutzt werden können. Anhand der sechs Kommastellen kann man erkennen, dass wie hart umkämpft der Markt ist. Wie auf fast allen Märkten dieser Welt, spielen das Angebot und die Nachfrage die entscheidende Rolle für die jeweiligen Tauschverhältnisse. Auf dem Devisenmarkt wird vorwiegend von Brokern, großen Unternehmen, Finanzinstituten oder aber auch privaten Spekulanten gehandelt. Durch das Internet und die verschiedenen Zeitzonen ist der Forex Trading Market rund um die Uhr aktiv, was ein Handeln zu jeder Tages- und Nachtzeit ermöglicht. Lediglich die jeweiligen Feiertage eines Landes sind oft handelsfreie Tage. Der Devisenhandel hat in den USA bereits längst eine sehr hohe Beliebtheit erreicht. Einer der entscheidensten Gründe hierfür ist sicherlich, dass der Devisenhandel nach wie vor hohe Gewinnchancen bietet und nicht von einem ständigen Abwärtstrend gekennzeichnet ist, wie dies mittlerweile bei der Börse der Fall ist. Nach und nach schwappt dieser Trend aus den USA auch zu uns über und immer mehr Anleger können sich für die vielen Vorteile des Devisenmarktes begeistern. 

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17. Oktober 2008