Die Lage auf dem Finanzmarkt wird derzeit trotz aller Rettungsbemühungen immer chaotischer. Jetzt signalisieren auch die deutschen Versicherungen, dass sie an der Finanzkrise nicht unbeschadet herauskommen werden. Hier liegt erneut ein riesiges Potential für das Forex Trading. Nachdem sich der Dollar erholt hatte, weil die Amerikaner ihre Anlagen aus Europa in großem Maße zurückzogen, könnte nun umgekehrt die Nachfrage nach dem Euro steigen. Viele Menschen besitzen fondsgebundene Lebensversicherungen, deren Wertsteigerungen und Wertverluste unmittelbar mit den Veränderungen am Aktienmarkt einhergehen. Das könnte dazu führen, dass die Versicherten jetzt das Rechnen beginnen, ob sie ihre eingezahlten Beiträge in voller Höhe zurückbekommen und zu zahlreichen vorzeitigen Kündigungen bringen. Diese wiederum würden dazu führen, dass die Versicherungsgesellschaften einen erhöhten Kapitalbedarf haben, den sie sich auf dem freien Finanzmarkt holen müssen. Das könnte im Forex Handel eine Steigerung der Euro bedeuten, der am Freitag kräftig an Wert nachgeben musste. Gegenüber dem Amerikanischen Dollar wurde eine Einbuße von etwa zwei Cent verzeichnet. Schaut man sich die Entwicklung der Aktienindizes an, scheint die Sorge der Menschen durchaus begründet zu sein. Der DAX musste einen Verlust von mehr als 350 Punkten hinnehmen, der MDAX verzeichnete sogar ein Minus von 386 Punkten. Dazu tragen auch die nach unten korrigierten Jahresprognosen großer deutscher Konzerne bei, von denen man sich kleinere Gewinne oder zumindest ausgewogene Bilanzen erhofft hatte. Der Montag scheint sich für die Forex Broker zum interessantesten Tag der Woche zu entwickeln, denn Finanzminister Peer Steinbrück hat angekündigt, dass man die konkreten Maßnahmen aus dem deutschen Rettungspaket noch vor der Öffnung der Börsen offen legen will.

Teile und hab Spaß Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
  • Digg
  • del.icio.us
  • StumbleUpon
  • Reddit
  • Webnews
  • MisterWong
  • Y!GG
11. Oktober 2008