Derjenige Forex Broker, der auf die Differenzen zwischen Devisenanleihen und Devisenanlagen spekuliert, kommt derzeit voll auf seine Kosten, wenn er so schlau war und sich schon in den vergangenen Wochen günstige Kredite gesichert hat. Mit diesem Kapital kann der Forex Trader nämlich jetzt auch aus kurzfristigen Anlagen in ganz Europa Gewinne ziehen. Schaut man sich die Angebote bei den Tagesgeldkonten an, dann zeigt sich ein Trend nach oben. Während noch Anfang vergangener Woche die höchsten Angebote um die fünf Prozent dümpelten, überboten sich die Banken heute im Stundentakt. Die höchste der heute angebotenen Zinszahlen kratzt bereits an der Sechs- Prozent- Marke. Dieser Kurs dürfte sich morgen weiter fortsetzen, denn die Banken benötigen dringend flüssiges Kapital, um auch selbst wieder ins Forex Trading einsteigen zu können. Interessant ist, dass sie großen Banken sich mittlerweile gegenseitig nicht mehr über den Weg trauen und die untereinander gewährten Darlehen und Anlagen stark rückläufig sind. Wie ein Sprecher der Europäischen Zentralbank offiziell mitteilte, sind die Bankmanager dazu übergegangen, die Einlagen ihrer Kunden lieber zu niedrigen Zinssätzen bei den Zentralbanken zu parken, um die Risiken weitgehend zu minimieren.

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10. Oktober 2008