Nachdem die Australische Zentralbank am Dienstag eine Senkung des Leitzinssatzes angekündigt hatte und so der Finanzwirtschaft neue Möglichkeiten eröffnete, profitierte der Australische Dollar ziemlich prompt. Der Euro gab im Verhältnis zum Australischen Dollar immerhin gleich mit zwei Prozentpunkten nach. Zu den Gewinnern gehörten die Forex Broker, die zu Wochenbeginn ihre Euro in Schwedische Kronen und britische Pfund umgetauscht hatten. Sie können heute von Kursgewinnen zwischen 0,8 und 1,1 Prozent profitieren. Schwierig wird in den nächsten Tagen im Forex Handel auch die Einschätzung der Entwicklung des Zinsniveaus in den verschiedenen Ländern. Zwar ist absehbar, dass sich in einigen Regionen der Welt die Kosten für die Inanspruchnahme von Darlehen reduzieren werden, doch die für die Einbringung von Kapital zu erzielenden Renditen werden irgendwann nachziehen. Doch bis dahin dürfte noch einige Zeit vergehen, denn im Moment sind die Banken eher an der Kapitalbeschaffung interessiert. Hier ergibt sich in den nächsten Tagen und Wochen für die Forex Broker die Chance, mit geschickten Kombinationen aus Krediten und Anlagen deutlich höhere Gewinne als sonst abzuschöpfen. Hier sollte man auch sehr genau auf die Nachrichten achten, die in den nächsten Stunden und Tagen von den Finanzministerien der EU Länder kommen, denn auch dort wird es Veränderungen geben müssen. Sie sind notwendig, um den notwendigen Spielraum für Industrie und Handwerk zu schaffen, der wiederum eine der Voraussetzungen ist, die für das effektive Verlangsamen und Stoppen der bereits deutlich drohenden Rezession unabdingbar sind.

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07. Oktober 2008