Nachdem am Montagmorgen kurz nach Öffnung der europäischen Börsen sämtliche Aktienindizes heftige Einbußen hinnehmen mussten, gab auch der Euro im Forex Trading kräftig nach. Dort dürften auch die Botschaften von der Real Estate Holding eine Rolle spielen, bei der am Wochenende bekannt wurde, dass das Rettungspaket von 35 Milliarden Euro nicht ausreicht und noch einmal 15 Milliarden nachgelegt werden müssen. Dort scheinen sich zumindest Konsequenzen in Form eines Führungswechsels abzuzeichnen. Inzwischen hat die Krise auf dem Finanzmarkt auch Italien erreicht. Doch dort wurde von Seiten des Managements der UniCredit sehr schnell reagiert. Mit der Ausgabe von Anleihen versucht man auf die Schnelle, sich flüssiges Kapital zu beschaffen. Offenbar vertrauen die Anleger der Bank, denn wie aus zuverlässigen Quellen durchsickerte, sollen wohl schon für die komplette Emission Zusagen für eine Zeichnung bestehen. Auch können sich die Forex Broker freuen, dass sie in den nächsten Tagen weniger an den Tankstellen berappen müssen, denn der Ölpreis begab sich zu Börsenstart ebenfalls auf Talfahrt. Das wiederum kommt der Wirtschaft der Länder zugute, die Öl importieren müssen. Sie können sich in Zeiten einer sich abzeichnenden Stagnation und beginnenden Rezession über Kostenreduzierungen freuen. Gegenläufig macht sich hier die Schwächung des Euro beim Forex Handel bemerkbar, bei dem am Montag schon am Morgen Verluste in Höhe von 1,6 Prozent gegenüber dem Amerikanischen Dollar, 1,5 Prozent gegenüber dem Hongkong Dollar und ganze 3,4 Prozent gegenüber dem Japanischen Yen zu verzeichnen waren. 

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06. Oktober 2008